Vorwort
Wie schön war es, quälende Gedanken in Geborgenheit gebender Umgebung zu verlieren und sich allein um sich zu kümmern. Man ist sich sicher, dass einem am Tiefpunkt des Lebens nichts Besseres passieren kann, als dass ein Engel erscheint, der es sich zur Aufgabe macht, dem lange Zeit geschundenen Herzen all die Heilung zukommen zu lassen, die es bedarf, um sorgenfrei das Leben genießen zu können. Sämtliche Probleme verziehen sich wie Morgennebel über der Frühlingswiese und die Sonne lacht als Erwartung an den Tag. Keine Ängste, keine Sorgen – nichts, was in den behütenden Händen von Geld und Macht das Leben eintrüben könnte.
Extreme stießen dabei aufeinander und entwickelten die Unschuld eines Kindes in die Schuld eines Erwachsenen.
Autorenhintergrund
Es waren die Emotionen, die mein Leben nicht zur Ruhe kommen ließen und ein Verharren im Zwischendrin unmöglich machten. Mein langes Leben schwankte so häufig zwischen Begierde und Abscheu, Liebe und Hass, ‚himmelhoch Jauchzen‘ und ‚zu Tode betrübt‘.
Sehr viel davon findet sich in dem wieder, was in dieser fiktiven Geschichte geschrieben steht und zum Nachdenken anregen soll, gibt es doch sehr viele mit dem Namen René, Andrea, Jennifer, Luise, Undine, Ilias, Leone, Justin und wie sie alle heißen mögen in dieser Welt der nicht enden wollenden Suche nach Liebe. Auch wenn man sie einmal finden sollte, so lässt sie sich nicht halten und vergeht als Hauch der Vergangenheit. Dann nimmt sie jene Gefühle mit sich, die einst den Himmel auf Erden schufen und die Suche beginnt erneut in der Hoffnung auf Glück.
Diese Geschichte ist also schon vor vielen Jahren entstanden und wäre für mich heute aus verschiedenen Gründen auch nicht mehr möglich gewesen zu schreiben.
Noch zwei Hinweise
Mir hat einmal jemand gesagt, dass die vielen Fragen, die in dieser Geschichte gestellt werden, den Lesefluss stören. Ja, das ist so, aber es ist gewollt. Wir lesen viel zu viel, was unserem Leben lediglich Lesezeit kostet, in der wir uns treiben lassen in Träumen, die uns wegbringt von der Realität, ohne an den Ursachen unserer Flucht etwas ändern zu wollen.
Die horrenden Kosten für Korrektur und Lektorat würden in keinem Verhältnis zu diesem Roman stehen. So können Sie sehr wohl noch Fehler finden, und auch der Schreibstil mag manche Leser nicht überzeugen … nach vielen Stunden Arbeit kann ich aber sagen, dass wir, meine Frau und ich, das Beste gegeben haben in der Hoffnung, den einen oder anderen Leser tatsächlich zum Nachdenken gebracht zu haben.
Eisenach, im Oktober 2024
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1 …… „Erinnerungen“
Kapitel 2 …… „Andrea“
Kapitel 3 …… „Justin“
Kapitel 4 …… „Wendung“
Kapitel 5 …… „Verlangen“
Kapitel 6 …… „Schmerz“
Kapitel 7 …… „Neuanfang“
Kapitel 8 …… „Jennifer“
Kapitel 9 …… „Liebe“
Kapitel 10 ….. „Glück“
Kapitel 11 ….. „Leone“