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Schöpfung

GOTT war, und sonst war nichts.

GOTT schuf das Universum. Raum entstand. Dort hinein setzte ER die Erde. Die Erde aber war ohne Licht; sie war öde; sie war eine einzige Tiefe aus Wasser. Und GOTTES Geist schwebte nachdenkend, gar brütend über der Flut.

GOTT möchte einen Ort inmitten eines Ortes schaffen. Voller Leben möge er sein; vielerlei Tiere würden sich dort bewegen und friedlich jenen Ort teilen. Gut zu essende Pflanzen könnten allen als Nahrung dienen. Und in die Mitte dieser paradiesischen Schöpfung möchte GOTT jemanden setzen, der SEINES, also GOTTES Bild entspricht und all die Tiere und Pflanzen hütet. Mit diesem wünscht sich GOTT dann Gemeinschaft. So hatte GOTT einen Plan mit dem Universum und der Erde, und begann schließlich, diesen Plan während einer Woche umzusetzen.

So gestaltete GOTT die Schöpfungswoche: Der erste Tag steht für sich selbst, während weiterer drei Tage schuf GOTT die Bedingungen für ein Leben auf der Erde. Ab dem Tag 5 bildete GOTT das Leben, in dessen Mittelpunkt der Mensch ab Tag 6 steht. Am siebten Tag ruhte GOTT.

Der Raum war gegeben. Was es brauchte, war die Zeit. Diese bildete GOTT durch die Schaffung von Licht (Hell) und Finsternis (Dunkelheit) aus einem gemeinsamen dunklen Urzustand. GOTT gab damit der Zeit auch eine Größe – e i n Tag. Als dieser um war, war der erste Tag vorüber.

Am zweiten Tag bildete GOTT die Atmosphäre, das „feste Gewölbe“ genannt. In diesem „Himmel“ befinden sich Wolken, welche den Regen in sich tragen, damit weitläufiges Pflanzenwachstum und somit auch stetiges Leben möglich ist.

Am dritten Tag schied GOTT das Wasser der Erde von dem Land. Aus der einstigen großen Flut wurde ein Weltmeer. Weiteres Wasser verlief sich ins Erdreich. Land wurde freigegeben, und GOTT begrünte dieses Land.

Am vierten Tag bildete GOTT die Sonne und den Mond und die schier endlose Fülle der Sterne. Damit wurde die Zeit kategorisiert in Tag und Nacht und Festtagen. Gleichzeitig wurde es erstmals hell und wieder dunkel, im jetzt stetigen Wechsel. Die Zeit „vergeht“. GOTT schuf damit auch die Entstehung, die Bewegung und schließlich das Vergehen. Doch was sollte entstehen, sich bewegen und letztendlich wieder vergehen?

Am fünften Tag also erschuf GOTT die Lebewesen der Luft und des Wassers.

Und am sechsten Tag erschuf GOTT den Menschen (nach SEINEM Bild).

GOTT bildete an diesem Tag den Menschen, Adam, aus Erde und hauchte ihm Lebensodem ein. Der Mensch lebt. Als Lebensraum hatte GOTT für den Menschen (vorerst) den Garten Eden vorgesehen, den ER sogleich bepflanzte. Neben vielen verschiedenen fruchttragenden Bäumen stellte GOTT auch den „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ und den „Baum des Lebens“ dort hinein. Da es noch nicht geregnet hatte, wurde der Garten Eden durch vier anrainende Flüsse bewässert. Die Tiere wurden dem Menschen zur Obhut übergeben und ihm eine Gehilfin an die Seite gestellt. Die Frau des Menschen, später von ihm Eva genannt, wurde von GOTT aus Teilen des Menschen, Adam, geschaffen. So waren sie ein Fleisch. Beide waren sie nackt, der Mann und die Frau, und doch schämten sie sich nicht, weder vor GOTT, noch voreinander.

GOTT beschaute SICH wohlwollend SEIN Gesamtwerk am siebten Tag.

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