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Notiz „Taufe“

Die Taufe wird einmal mit Wasser zelebriert, einmal gibt es sie mit Heiligem Geist und dann wieder mit Feuer. Alles nacheinander, alles nebeneinander, alles durcheinander? Was ist also dran an der Taufe?

Johannes (der Täufer) hat „lediglich“ die Wege des Christus bereitet, indem er die Brücke schlug zwischen den Propheten und dem Wirken Jesu. Nachdem Jesus von ihm getauft wurde, was im Übrigen den Übergang von der Taufe mit Wasser zur Taufe mit Heiligem Geist darstellte, und er sein Wirken begonnen hatte, wurde Johannes hin-gerichtet. War ab diesem Zeitpunkt die Taufe mit dem Wasser nur aus der Mode gekommen, oder sollte sie einfach ab dem Tod von Johannes und dem zeitgleichen Beginn des Wirkens Jesu keinen Wert mehr gehabt haben?
Johannes (der Täufer) predigte die Umkehr zur Vergebung der Sünden und „wusch“ demjenigen die Sünden ab, der sich öffentlich zur Umkehr zu GOTT bekannte. Dabei ist, in Anlehnung an die rituell-religiösen Waschungen im Judentum, diese Form der Taufe nur als ein rein symbolischer Akt zu verstehen. Was soll denn auch die Taufe mit Wasser bewirken? Es kann einfach nicht ausreichen, von irgendjemand einmalig in Wasser untergetaucht, mit Wasser besprengt oder übergossen zu werden, und man ist heilig. Da können auch noch so viele Menschen bei der Taufe dabei sein. Kann denn überhaupt ein Mensch, da doch jeder Mensch die Sünde und somit das Krebsgeschwür der Menschheit fördert, solch einen Akt vollziehen? Ist die Umkehr zu GOTT denn eine natürliche Konsequenz aus der Taufe? Natürlich ist das nicht so, denn es lügt, hurt, stiehlt und flucht der Getaufte weiter, genau so, wie es auch derjenige tut, der ihn gerade getauft hat. Da kann etwas überhaupt nicht stimmen! Wer sich taufen lässt, wird eventuell von den Anwesenden beglückwünscht. Doch Umkehr kommt davon nicht, geschweige denn ist Umkehr in der Entscheidung zu finden, sich taufen zu lassen.

Und warum hat Jesus nicht mit Wasser getauft? Warum sagte Johannes (der Täufer) von Jesus, dass dieser mit Heiligem Geist tauft, und eben nicht „einfach“ mit Wasser … Zitat: „… Dieser ist größer als ich … er wird (euch) mit Heiligem Geist taufen.“ Es ist absolut klar und verständlich, dass mit dem Kommen Jesu die Taufe mit Wasser von der Taufe mit Heiligem Geist abgelöst wurde. Wir sollen Jesus nachfolgen, also folgen wir ihm nach in seiner Taufe mit Heiligem Geist. Diese Taufe ist hierbei die Erkenntnis durch die Predigt Jesu, dass nur im Tun des Willens GOTTES das Heil zu finden ist. Die Taufe im Heiligen Geist ist mit Sicherheit die weitaus beste Wahl für ein Leben nach dem Tod, im Gegensatz zur letzten Form der möglichen Taufen, der Taufe mit dem Feuer, die das elende Fristen des Daseins in der Verdammnis bedeutet.

Und die Kindstaufe? Die Kindstaufe, vorrangig bei Klein- und Kleinstkindern zu beobachten, steht im direkten Widerspruch zu dem, was Jesus sagte, dass eben diesen Kleinen das Reich GOTTES (bereits) ist. Denn sie nehmen an, ohne zu fragen; sie glauben, ohne die eigenen Bedürfnisse über alles zu stellen, sie haben Freude am Wort – sie sind bereits beim VATER. Doch werden sie durch die Sünde der Welt vom VATER wieder getrennt. Spätestens ab diesem Trennungszeitpunkt hilft auch keine Taufe mehr. Darüber hinaus muss der Taufe eine Entscheidung vorangegangen sein. Es genügt nicht, dass Eltern entscheiden, denn Eltern sind meistens der Grund zur Abkehr von GOTT. 

Kehre (wirklich) um zu GOTT, glaube (richtig fest) an die Heilsbotschaft des Reiches GOTTES, und du bist (automatisch) mit Heiligem Geist getauft.

Jungfrauengeburt | Herz – Geist – Seele | Taufe | Gemeinde – Gemeinschaft | Obrigkeit | Mensch

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