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Vorwort

Das Wort „Gott“ wird in verschieden Formaten zu Papier gebracht. Auch ich hatte „Gott“ einmal komplett in Großbuchstaben geschrieben, dann aber auch wieder in sogenannten Kapitälchen und versuchte damit …

Das Wort „Gott“ wird in verschieden Formaten zu Papier gebracht. Auch ich hatte „Gott“ einmal komplett in Großbuchstaben geschrieben, dann aber auch wieder in sogenannten Kapitälchen und versuchte damit nichts weiter, als gemäß dem christlich-religiösem Gottesbild Demut zum Ausdruck zu bringen. Allerdings ist es einfacher, eine förmliche Schreibweise anzuwenden, als wirklich gottesgläubig durch sein Leben zu gehen. Ich schreibe „Gott“ heute unformatiert, denn er ist es allein, der sich verherrlichen kann, und niemals ich.

Die ursprüngliche Ausarbeitung zu den hier behandelten Themen beinhaltete zum einen nicht alle Erkenntnisse, um ein umfassendes Bild meines Glaubens und des Weges zu ihm zu zeichnen, zum anderen waren darin Ideen verarbeitet, die einer Konkretisierung bedurften. Das liegt insbesondere an Erkenntnissen, die Teile vorhergehender Positionen in ein neues Licht rückten. Falsch waren sie deswegen nicht, nur eben nicht aktuell. Das wird sich allerdings permanent wiederholen und bis zu meinem Tod nicht zu Ende sein, denn die Existenz Gottes kann ich zwar erkennen, begreifen werde ich ihn jedoch nie jemals auch nur ansatzweise können.

Meine Suche nach ihm hat also begonnen und wird hoffentlich bei ihm in den Himmeln durch seine Gnade zu einem guten Ende führen.

Und schon geht es los …

Das wichtigste, was man erkennen muss, ist die eigene Schuld und nicht die Schuld der anderen. Diese eigene Schuld klebt wie Teer unlöslich an jedem von uns, egal ob man gläubig ist oder nicht. Man kann sich winden, zerren, wirken, werken und alles ignorieren, wir werden diese Schuld nie los. Wir können aber alles gegen unseren Willen gerichtete tun, um vor Gott Gnade zu finden, sollten wir, und das ist eben jeder einzelne von uns, eines Tages vor ihm erscheinen, um seinen Richterspruch zu empfangen.

Um das zu erreichen, ist es unerlässlich, sich eigene Gedanken zu machen. Nur so kann man verstehen:

Es ist nicht Gott, wonach unser Geist sucht!
Es ist nicht Gott, worauf unser Herz hört!
Es ist nicht Gott, nach dem wir tun!

Geht es uns doch nur um uns allein!