Lyrics
Der Winter dieser Welt im Rausch ist lang und mag kaum geh’n,
gefroren ist mein Angesicht, kann ich mich kaum noch seh’n,
obwohl die Augen hin und her, dich suchen, blicken, trachten,
und mitten in dem Stimmenmeer kann ich auf dich nicht achten.
Es mag kaum gehen, dich zu sehen,
nach dir zu trachten, auf dich zu achten,
inmitten diesem Stimmenmeer der vielen toten Lieder.
Ich fleh‘ dich an, o Gott, erscheine, komme doch zu mir herbei,
als Licht des Tages meiner Zeit, wärme mich, dass ich mich freu‘
und tau‘ mich auf in deinem Schein, fühle ich mich neu belebt;
allein durch Glauben kann es sein, dass mein Geist zu dir dann strebt.
Komme doch herbei, dass ich mich freu‘,
bin ich belebt, wenn mein Geist strebt,
im Glauben dir mich nahen mag.
Ich stehe auf und heb‘ die Arme, strecke mich zu dir hinauf,
hoff‘ in meinem Übermut, dass ich mein Leben bei dir kauf‘,
um nur zu sehen, Gott, ich weine, dass deine Gnade mich entrückt,
und ich von dir hinaufgetragen, mir mein Leben ewig glückt.
Zu dir hinauf ich mich erkauf‘,
doch Gnade brückt und Leben glückt,
dass nichts geschieht, wenn du nicht hier.