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Der Exitus und das Ende

Unmittelbar nach dem letzten Atemzug des Menschen beginnt er im Normalfall, sich infolge natürlicher Prozesse gnadenlos und unwiederbringlich zu zersetzen. Wenn es nach dem Sterben kein Fortbestehen gibt …

Der höchstpersönliche Exitus eines jeden Menschen

Unmittelbar nach dem letzten Atemzug des Menschen beginnt er im Normalfall, sich infolge natürlicher Prozesse gnadenlos und unwiederbringlich zu zersetzen. Wenn es nach dem Sterben kein Fortbestehen gibt, was kann dann schon schlimm am Tod sein? Nichts, oder? Natürlich ist rein körperlich Schluss!

Der Mensch als weltliches Abfallprodukt

Doch was ist mit dem Wissen des Verstorbenen, den Erfahrungen und Erinnerungen, ist das mit dem körperlichen Tod auch einfach weg, schließlich liegt all das seinem Geschaffenen zugrunde? Dem Verstorbenen selbst nützen Schriften, Bauten und Geschehnisse garantiert nichts mehr, und die Nachwelt wird sich zeitnah auf andere Themen besinnen. Hat der Mensch deswegen nur für sich allein gelebt? Natürlich lebte dieser Mensch seiner weltlichen Art gemäß nur dafür, sich durch sein Leben zu bringen, was zugegebenermaßen auch in Teilen schöpferisch sein kann. Nach seinem Tod wird sich diese erbarmungslose Gesetzmäßigkeit menschlicher Existenz allerdings offenbaren, wenn die Gesamtheit seines Geschaffenen bald nichts mehr wert sein wird. Man könnte aber behaupten, der Mensch hat auch andere Menschen beeinflusst und lebt in diesem Menschen „irgendwie“ weiter! Das stimmt, doch kann dieser Einfluss nicht gut gewesen sein, denn niemand ist gut außer Gott.

Der Mensch als geistiges Individuum

Gepriesen sei Gott, er hat nicht umsonst gelebt! Von all dem geht nämlich nichts verloren, denn es liegt als Information im Geist gespeichert vor. Und es ist der Geist des Menschen, der bei der weiteren Betrachtung der Sinnhaftigkeit des Lebens dieses Menschen eine wichtige Rolle spielt.

Das Bewusstsein des Menschen als Beginn

Jedes Lebewesen hat einen Geist. Das, was den menschlichen Geist vom tierischen unterscheidet, ist dessen Begegnung mit der Seele. Der Geist mit seinen Fähigkeiten, den Menschen am Leben zu erhalten und fortzupflanzen, wird um das Bewusstsein erweitert. Diese Erweiterung ist notwendig, damit wir uns als seiend selbst begreifen und in der Lage sind, Gemeinschaft mit Gott zu haben. Der nun bewusste Geist entwickelt sich allerdings weiter. Und obwohl die Seele von Geburt an eine ihm von Gott mitgegebene Richtschnur für den Geist ist, entfernt sich der Mensch immer weiter von Gott und legt dabei fortwährend seine eigenen Maßstäbe an.

Das Bewusstsein des Menschen als Fortführung

Was löste aber den allerersten Sündenfall aus?

Es war eines Tages ebendiese Ur-Erkenntnis des Menschen, dass er ist. Dieser Gedanke war für den Menschen so faszinierend, dass er sich bald dachte: „Wenn ich schon einmal bin, kann ich auch mehr sein.“ Der Geist, welcher ursprünglich dem Menschen zur Verfügung gestellt wurde, um mit Gott bewusst Gemeinschaft zu haben, sagt sich irgendwann einmal, dass er selbst ein Gott sein könnte und beißt zu. Gott gab dem Menschen also auch die Fähigkeit, sich bewusst gegen ihn zu entscheiden. Diese Entscheidung trifft jeder Mensch nur ein einziges Mal in seinem Leben, was mit Garantie dessen höchstpersönlicher Sündenfall sein wird.

Gott hat alles mit der Schöpfung getan

Weil nach der Menschwerdung nicht wieder von einem Einhauchen des Odems berichtet wird, kann man davon ausgehen, dass es auch nicht mehr notwendig war. Da jedoch alle Menschen den Odem Gottes in sich tragen, muss demnach der Odem von einem auf den anderen Menschen weitergereicht werden. Gott stellte also mit Eva auch bei ihren weiteren direkten und indirekten Nachkommen sicher, dass jeder Mensch eine Seele bekommt, die dort auf den Geist eines Embryos trifft, wann immer das auch während der Embryonalentwicklung geschehen mag. Der Geist des Neugeborenen ist in jedem Fall vollkommen unschuldig. Was allerdings schon bald nach der Geburt des Kindes mit dessen Geist geschieht, ist ein Debakel, geht es doch mit jener ursprünglichen Unschuld stetig bergab.

Wir werden Geist und gehen erst einmal dorthin, wo niemand sein will

Stirbt der Mensch also, geht dessen Seele zu Gott zurück und sein Geist wird für eine gewisse Zeit an einem bestimmten Ort in Verwahrung gehalten. Vor dem Richterspruch Gottes kommen also alle an diesen Ort, um sich als blanke Boshaftigkeit zu begreifen und die Gnade Gottes oder seinen Zorn abzuwarten. Es ist ein Ort mit solch einer ungeheuren Energiedichte als äußere Barriere, dass selbst die gesamtmenschliche Boshaftigkeit als Geist nicht entfliehen kann. Es ist ein Ort voller Schuld.

Der Vorgeschmack einer fürchterlichen Ewigkeit

Um den eigenen schuldigen Geist herum befinden sich ausschließlich schuldige Geister. Der Geist jedes Menschen wird Gemeinschaft mit dem ganzen Schrecken der Menschheit haben. Er wird losgelöst vom Herzen seine Schuld erkennen und im Angesicht Gottes widerspruchslos seinen Richterspruch entgegennehmen. Es wird kein Jammern und kein Flehen geben, wenn der menschliche Geist sich letztendlich dem Ursprung von allem, Gott, unterwirft, auch wenn diese Demut vor ihm zu spät kommt.

Die „Verhandlung“ bei Gott

Zum eigentlichen Richterspruch wird deshalb jeder Einzelne wieder herausgeholt. Natürlich fällt der verdorbene menschliche Geist in der Makellosigkeit des Geistes Gottes auf. Er wird als Störfaktor nicht in der Lage sein, sein gespeichertes Leben vor ihm zu verbergen. Gott wusste alles, weiß alles und wird alles wissen und er allein entscheidet, was mit diesem Geist geschehen soll.

Der Richterspruch Gottes

Nach dem Richterspruch verbleiben die für würdig Befundenen bei Gott. Sie werden von ihm gereinigt und im übertragenen Sinn jede Träne getrocknet. Jeder Geist, der es nicht in Gottes Herrlichkeit schafft, kehrt dorthin zurück, wo er nach seinem ersten Aufenthalt nach dem menschlichen Tod nie wieder sein wollte und es doch auf ewig sein wird.

Der Ort der Verdammnis

So sammelt sich alles Böse an diesem Ort in der Erkenntnis, dass nunmehr das Gute als Licht zwar hereindringt, es aber niemals ankommt. Im Inneren eines solchen Ortes kann man Gott wahrnehmen, doch nie bei ihm sein. Die Verdammnis der Welt führt in die Herrlichkeit bei Gott, wogegen die Herrlichkeit der Welt geradewegs in die Verdammnis führt.

Wo ist dieser Ort?

Informationen dazu finden Sie auf der Seite ☞ Der Versuch einer weltlichen Erklärung Gottes

Nur Irre und Ignoranten wollen dort in Ewigkeit sein

Wer möchte schon an einem Ort die Ewigkeit verbringen, an dem lediglich geistiges Leid herrscht und von wo aus in der Erkenntnis der eigenen Boshaftigkeit die Lösung für die Misere, Gott, nie erreicht werden kann? Was man getan hat, richtet sich in diesem Moment ein für allemal gegen sich selbst. Der Schmerz der Gesamtschuld des eigenen Lebens ist ohne die Vergebung Gottes nicht auszuhalten. Und doch muss man es dann tun.

Gottes Gnade oder Humanismus

Wir alle würden in einem schwarzen Loch die Ewigkeit getrennt von Gott verbringen müssen, würde es nicht seine Gnade geben, die uns errettet, wenn wir nur fest an ihn glauben und nach seinem Willen leben. Der Mensch, an den sich all die Humanisten klammern, ist der falsche Weg, denn der Mensch ist tief in sich drin ein verhärteter Geist, genährt von einem bösen Herzen.

Doch jeder trifft seine Entscheidung bereits zu Lebzeiten auf dieser Erde.

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