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Gott und nur er

Gott ist Geist, alles andere die Welt. Gott lebt unabhängig von Raum und Zeit. Er lebt im Verborgenen und ist doch allgegenwärtig. Gott war, Gott ist und Gott wird sein – er lebt in Ewigkeit

Gott ist Geist, alles andere die Welt. Gott lebt unabhängig von Raum und Zeit. Er lebt im Verborgenen und ist doch allgegenwärtig. Gott war, Gott ist und Gott wird sein – er lebt in Ewigkeit. Dabei ist er der allmächtige Schöpfer und Richter von allem und allen und der Befreier aller, die wahrlich an ihn glauben.

Wenn auf dieser Webseite von Gott die Rede ist, ist deshalb ausschließlich er als Ein Gott, der geistige(!) Vater gemäß unserem Propheten Jesus gemeint. Von anderen Göttern distanziere ich mich ausdrücklich.

Das Gespräch mit Gott

Wie während der Gebete Jesu hört Gott prinzipiell jedem Gebet zu und versteht, doch wird er nicht hörbar antworten, obwohl wir uns das immer so sehr wünschen. Wenn von ihm als notwendig erachtet, offenbart er sich direkt mit Erkenntnis, die über die Erkenntnisgewinnung durch Nachdenken hinausgeht, was natürlich nur sehr wenigen berufenen Menschen zuteil wird. Ich gehöre allerdings nicht dazu. Sollte in der Bibel von direktem Gespräch mit Gott und Anweisungen von ihm berichtet werden, kann es sich deshalb nur um Eingebungen handeln. Gott ist bekanntermaßen Geist und als dieser sehr wohl real, aber eben auch kein Gesprächspartner im herkömmlichen Sinn.

Die Gnade Gottes

Der Mensch ist als bewusst handelnde Kreatur nichts weiter als die Sünde schlechthin. Weil die Sünde das ist, was uns Menschen von Gott trennt, trennen wir uns permanent selbst von Gott. Gäbe es nicht die Gnade Gottes, wären alle Menschen verloren! Ist sie umsonst? Natürlich nicht – wir müssen etwas dafür tun! Gott bietet allen Menschen seine unglaubliche Gnade an, so muss sie der Mensch auch annehmen. Annehmen heißt dann aber auch wieder, seinen Willen zu tun … nicht nur einmal oder zweimal … immer! Das können wir nicht. Da aber Gott reine Gnade ist, „begnügt“ er sich damit, wenn es der Mensch auch wirklich will.

Humanismus vs. Gott

Mit dem Herausrufen des Volkes Israel – wie auch immer dieses Herausrufen erfolgt sein soll – erlangte Israel keineswegs einen Vorteil gegenüber den anderen Völkern, sondern ihm wurde damit eine schier untragbare Bürde auferlegt, die ohne Gott zwangsläufig zum Versagen führen muss. Israel, welches sich dennoch als Gottes herausgerufenes Volk bezeichnet, erlebte mit ihm als Mittelpunkt des geistigen und weltlichen Lebens stets eine Blüte der Gesellschaft. Jene Blüte aber stellte sich bald darauf wieder als Basis für den Untergang heraus, wenn sich Israel von Gott abwandte. Wenn es dem Menschen gut geht, und damit sind durchaus alle Menschen gemeint, möchte er mehr. Er stellt dann sein eigenes Interesse über das der anderen und vergisst in diesem Rausch jeden und alles um ihn herum.

Die Humanismus-Lüge

Der vielgepriesene Humanismus schlägt fürchterlich zu, wenn des einen Gerechtigkeit des anderen Ungerechtigkeit ist, wenn des einen Frieden des anderen Krieg ist, wenn des einen Wohlstand des anderen Armut ist und wenn das halb volle Glas genauso wenig nützt, wie das halb leere, da es bei weitem nicht ausreicht, alle Verdurstenden auch nur ansatzweise zu retten.

Wenn eben jenes positive Denken nicht rettet, sondern verdammt, wenn Philosophie nicht hilft, die seelischen Schmerzen der Geschlagenen zu lindern und der Mensch seiner unglaublichen Boshaftigkeit freien Lauf lässt, dann hat der Humanismus als Basis einer friedlichen Koexistenz vollkommen versagt.

Mensch und Humanismus

Jesus sagte einmal: „Es ist nur einer gut, und das ist der Vater in den Himmeln.“

Wenn wir denken, wir hätten einen freundlichen Menschen vor uns, sollten wir uns überlegen, wie schnell das ins Gegenteil umschlagen kann, wenn dieser Mensch aus seiner Komfortzone geholt wird und man vielleicht sogar selbst der Grund dafür ist. Aus Freundlichkeit wird dann unter Umständen ganz schnell das schier unfassbar Böse – das wahre Gesicht des Menschen.

Nachlese

Das Wort „Christus“ entstammt dem Alten Testament und bedeutet „Gesalbter“ oder „rechtmäßig von Gott eingesetzter König“. In der Zeit Jesu gab es keine Nachnamen. Jesus hieß von Geburt an lediglich Jesus.

Jesus ist nicht Gott!

„Christus“ wurde irgendwann nach dem Tod Jesu von den Heidenchristen als dessen Beinamen verwendet, wie er auch theoretisch für Könige als (angeblich) Gesalbte Gottes hätte verwendet werden können, was es jedoch aus gutem Grund nicht gab. Erst mit dem Neuen Testament wurde diese ursprünglich rein geistige Bezeichnung, die zuvor in keiner Anrede und in keinem Titel Verwendung fand, schriftlich übernommen und mit einem weltlichen Namen vermischt, um die Außergewöhnlichkeit Jesu hervorzuheben. Leider ging das über das Ziel hinaus und aus Jesus wurde nicht nur ein Gesalbter, sondern ein Gott gemacht.

Jesus wurde mit Fleisch, Blut, Herz und Geist von einer fleischlichen Frau geboren. Er wurde von Gott deshalb als sein Sohn bezeichnet, weil er stets dessen Willen tat. Inwieweit Jesus sein ganzes Leben lang ohne Sünde war, oder ob er erst ab dem Zeitpunkt der Erkenntnis seines Vaters von der Sünde ließ, kann ich nicht sagen.

Er starb für uns, die nicht von der Sünde lassen können. Jesu Tod bedeutet für all diejenigen ewiges Leben, die an ihn glauben. An ihn glauben heißt aber auch, den Willen des Vaters in den Himmeln zu tun.

Salbung

Salbung, Gesalbter, salben … all das sind Wortkreationen, die auf eine Rechtmäßigkeit infolge der Bestätigung durch Gott hinweisen soll. Solch eine Bestätigung kann es nicht geben, da der Mensch allein für seine Taten verantwortlich ist und eine gewisse Mitschuld von Gott am Versagen des Menschen vehement ausgeschlossen werden muss.

Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht, wie ich weltliche Aspekte, also all das, was uns umgibt, mit den geistlichen Aspekten „Gott – Geist – Ewigkeit – Unendlichkeit“ so übereinbringen kann, dass das Ganze auch Sinn ergibt. Unsinn gibt es schließlich genug. Die Ausführungen auf der Seite ☞ Der Versuch einer weltlichen Erklärung Gottes sind also nichts, was ich mir aus den Fingern gezogen habe, als es mir einmal langweilig war, sondern das Ergebnis intensiver Fragestellungen. Natürlich konnte die Bibel mit ihren teils übertrieben mystischen Texten nicht viel zu diesen Betrachtungen beitragen, obwohl der ausschlaggebende Hinweis für den Lösungsansatz tatsächlich von der Bibel kommt.

Dieser Beitrag ist also aus gutem Grund passwortgeschützt ☞ Der Versuch einer weltlichen Erklärung Gottes

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